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MOLEcafé

Haimo Wisser

#08 2012 / Waltraud Indrist

Das Werk eines (Ver-)Suchenden

Haimo Wissers Interesse an der Musik kommt mit den Bewegungen der 1968er und den Klängen der Beatles, Stones und von Hendrix auf. 1972 spielt er als Bassist in der progressiven Rockgruppe Paternoster, deren einzige veröffentlichte Schallplatte dem ein oder anderen auch heute noch ein Begriff sein mag. Nach einigen unterschiedlichen Projekten im Pop-Rock-Bereich und Gelegenheitsjobs folgen neue Einflüsse von kleinen Musikfestivals wie in Ossiach oder Viktring. Die ethnische Musik aus Indien und Afrika bringt ihm „sensationelle Entdeckungen“. So ist er mitunter fasziniert von Dollar Brand, der eine Art Jazz spielt, basierend auf südafrikanischer Volksmusik – rhythmisch und raffiniert. Auch in der indischen Musik interessieren ihn die komplexen Rhythmen und Strukturen, die ihn zum Studium der Tabla (indische Doppeltrommel) bewegen. Familiäre und berufliche Gründe veranlassen Wisser Ende der 1970er, nach Absam zu übersiedeln – seine Söhne Thomas und Benjamin werden geboren.

In Tirol lernt Haimo Wisser über erste Kontakte Künstler wie Werner Pirchner, Christian Berger oder Gunter Schneider kennen. Mit Letzterem, dem Gitarristen Gunter Schneider, erlebt Wisser zwischen 1979 und 1985 eine intensive Zeit. Mit Programmen wie Lieder, die wieder die Sprache zur Sprache bringen und Für und Lieder spielen sie sich von einer Kleinkulturinstitution zur nächsten und insgesamt über 200 Konzerte.
Vorort ergeben sich zeitgleich auch weitere bedeutende Kontakte; etwa zu Othmar Costa, dem damaligen Leiter der Ernsten Musik im Landesstudio Tirol. Costa unterstützt Wisser immer wieder bei der Realisierung von Projekten, steht ihm beratend im Rahmen seiner Kompositionen zur Seite und dirigiert zahlreiche seiner Werke. Bis in die letzten Tage bleibt Costa Wissers Mentor.
Im Zuge seiner Leidenschaft für Bach verbringt Wisser kurze Zeit im Vogelweider Chor, wo Costa Chorleiter ist. Aus diesem Aufenthalt ergibt sich auch die Bekanntschaft mit seiner späteren Lebensgefährtin Maria Außerlechner. Sie ist es auch, mit der Wisser Mitte der 1980er eine neue Lieder- und Textprogrammzeit beginnt – vielleicht, um Die ganze Wahrheit zu ergründen. Ihre Wohnungen in Hall und Schwaz werden von nun an zu Schauplätzen der Klänge, Töne und der Suche ebendieser. Zudem hat Haimo Wisser dafür ein neues Medium gefunden – die Elektronik. Als ein Vorreiter sucht und erforscht er in elektronischen (Notations-)Programmen eine neue, präzise formulierte (Klang-)Qualität. Das Medium scheint nämlich dort, wo die menschliche Ungenauigkeit oder die Nervosität unliebsame Unvorhersehbarkeiten hervorruft, die Option schlechthin zu sein. Aus dieser Periode stammen Kompositionen wie Cordulas Schnur, Die Zeit oder Arien und Chöre der Elite. In den letzten Jahren zeichnet sich ein weiterer Schwerpunkt ab: Hatte er bis dato vor allem an kleinen Stücken gearbeitet, gefeilt und diese seziert, stehen nun die ersten größeren Stücke an. Richtungsmäßig bewegt sich Wisser nun immer häufiger im Terrain der Neuen Musik. Konzerte im Auftrag der Schwazer Klangspuren, des ORF Tirol entstehen, es gibt die ersten großen Aufführungen – etwa im Dezember 1997 im Wiener Musikverein. Das dort aufgeführte Werk Die Mauer komponiert Wisser bereits in schlechter Verfassung. Sein letztes Großwerk schreibt er noch bis zum zweiten Satz, bevor er 1998 freiwillig aus dem Leben scheidet.
 

Haimo Wisser: Als ich nach Tirol kam, war hier sehr viel Offenheit für neue Musik. Tirol hat eine große Tradition durch die Jugendkulturwochen (was ich erst später erfahren habe). Inzwischen bin ich, so glaube ich zumindest, ein Tiroler geworden – was ich übrigens für völlig überschätzt halte – nämlich woher einer kommt.

 
Die Stimme und die Wort-Ton-Beziehung
Maria Außerlechner: Haimo hatte generell eine große Liebe für Stimmen. In unserem Duo ging es eigentlich immer um diese Auseinandersetzung mit Stimmen. Er hat die menschliche Stimme, einen nicht professionellen, sängerischen Umgang mit der Stimme, sehr geschätzt; etwa den Vortrag von Schleiftönen in Schlagern. Später hat er dann auch mehrsätzige Chorsätze
geschrieben, die eine enge Stimmführung hatten, eine klare Intonation, Genauigkeit und Präzision. Das war damals nicht üblich, heute gibt es viele Truppen, die so singen. Die Präzision, die komplexen Rhythmen, enge Akkorde, ungewohnte Wendungen; das war eigentlich sehr schwer zu realisieren, ich glaube, das wäre es heute noch. Dabei lag Haimo Wisser immer viel daran, den Charakter der eigenen Stimmen zu bewahren. Darum hat er gerne mit Laien gearbeitet; ich war ja auch Laie. Und ein weiterer Vorteil lag ganz im Praktischen: Profis haben wenig Zeit zum Üben. Und er hat sehr ausgiebig geprobt; dann gibt es manchmal im Zuge des Probenprozesses Qualitätssprünge, die man im Profibereich gar nicht erreicht. Haimo wollte, dass diese verschiedenen Stimmen zu einem Organismus werden. Das ist mit viel Zeit verbunden, und die haben in der Regel nur Laien.

Othmar Costa: Haimo kam zum Chor, um mit diesem die sieben Bach-Motetten zu studieren. Das Besondere an Bach, das auch Haimo interessiert hatte, war die Wort-Ton-Beziehung und das satztechnische Können; dass sich aus unmöglichen Texten etwas machen lässt. Bach konnte aus unbedeutenden Texten etwas Bedeutendes komponieren.
Genau darin lag Haimos Interesse. Und ich glaube, er ist zum Chor gekommen, weil dort genau gearbeitet wurde. Wenn nicht genau gearbeitet worden wäre, wäre er sofort weg gewesen, er war Perfektionist.

Die Sprache und das Spiel
Haimo Wisser: Es waren eigentlich Spiele mit der Sprache, formale Spiele, nicht aktuelle tagespolitische Themen oder was es sonst gibt im Kabarett, sondern Dinge, die sich mit der Sprache selber beschäftigen und mit der Wahrnehmung. Das hat mich immer sehr interessiert, so formale Sachen, jemand in eine Geschichte einzufädeln und die dann kippen zu lassen, d.h. Verknüpfungen von Begriffen und Inhalten, die man für selbstverständlich hält, anders aufzulösen als erwartet. Ich meine, dass die Wahrnehmung der Welt von vielen Vorurteilen ausgeht, die aber sein müssen, denn wenn man die nicht hätte, würde man gar nichts erkennen. So ist die einzige Chance, etwas zu lernen, die Vorurteile zu haben, mit denen etwas anzuschauen und dann plötzlich zu erleben, dass das gar nicht funktioniert – und damit mögliche neue Vorurteile wenn man so will, zu etablieren – also Auflösung, Verschiebung –, das gefällt mir gut.

Maria und Benjamin Wisser: Sprache und dann in der Folge der Umgang mit der Wirklichkeit standen schon sehr im Vordergrund für Haimo; Sprache als ein Instrument, womit man Wirklichkeit verändern kann … Frühstücken war beispielsweise einfach ein Vergnügen, es gab soviel zum Lachen. Es war ein Sprachhickhack.
Er war aber natürlich auch sehr egozentrisch, eigentlich diktatorisch in seinen Dingen. Gemeinsames Erarbeiten – war SEIN Arbeiten, er hatte SEINE Vorstellung, wie etwas zu sein hatte und das bis hin zu Kleinigkeiten. Pedantisch war er, manchmal unsympathisch, natürlich liebevoll gesagt. [Lachen] Und auf der anderen Seite fast manisch mit dieser Sprachverdreherei, mit diesem Verdrehen und Verändern von Sprache und Wirklichkeit. Er hat sich dann selber in irgendwelche Höhen hinaufgeschleudert, und über sich selber so gefreut, was ihm da so einfällt. Es war ein völlig lustvoller Zugang (siehe Gedicht Seite 15).

Die Wiederholung, der Rhythmus
Gunter Schneider: Das Spielen mit Haimo war eigentlich eine ganz wichtige Schule für mich. Und beim gemeinsamen Spielen waren wir bereit, uns einzulassen – auf dieses Üben. Wir waren beide ziemlich besessen, haben Zeit investiert – aus heutiger Sicht empfinde ich das als sehr viel. Wir haben wochenlang geübt. Hundertmal oder noch öfter das Gleiche zu spielen, das war mir ganz fern. Dabei erkannte ich natürlich auch, welches Potential darin steckt, wenn man etwas immer und immer wieder spielt und öfters die Gelegenheit hat, es noch besser machen, noch mehr auf den Punkt zu bringen. Immer wieder darum zu kämpfen sozusagen oder sich immer wieder darum zu bemühen.

Othmar Costa: Ich war angestellt beim ORF Rundfunk, als Leiter der Ernsten Musik. Haimo Wisser hat sich auch mehr für die Ernste Musik interessiert, war aber eher in der Unterhaltungsmusik daheim. Haimo war ein ziemlich guter Gitarrist und was er noch spielen konnte, war die Tabla. Die ist ähnlich wie die Gitarre. Ich glaube, von daher hat er ein Faible für das Rhythmische einerseits und für die Genauigkeit andererseits. Aber es hat ihm keine Genauigkeit genügt, von Anfang an.

Gunter Schneider: Er hat dann das Solostück Die Finger picken geschrieben, das jetzt Michael Öttl viel spielt. Haimo hat das auf eine ungeheure raffinierte Art gespielt, weil er sich als Perkussionsinstrument ein altes Telefonbandgerät mit auf die Bühne genommen hat; das hat natürlich sagenhaft gut ausgesehen. Das stand am Boden. Nur eine Tonbandspule war eingelegt. Das Band hatte ein freies Ende, wo eine Büroklammer hineingestanzt war und das hat er einfach schnell durchlaufen lassen. Neben das Tonbandgerät stellte er auf einen kleinen Ständer eine Kuhglocke. Die Kuhglocke hat er so aufgestellt, dass das Band genau dort dagegen schlug. Das Band aber lief nie genau gleich; man hat zwar immer den Grundpuls vernommen, aber immer wieder ganz unregelmäßige Akzente. Und Haimo hat das Stück in der Geschwindigkeit geschrieben wie das Band lief. Es ist ein sehr virtuoses, herausforderndes Stück, darum auch die ironische Bezeichnung Die Finger picken.

Das Suchen und Experimentieren
Haimo Wisser: Ich habe Sprache und Musik immer ähnlich behandelt. Das Dumme ist, dass mich eigentlich Geschichten recht wenig interessieren, aber im Lauf der Zeit hab ich bemerkt, dass das Publikum Geschichten braucht. Ich hab das jetzt auch in der Musik einmal probiert, bei dem Oktett, das ich gerade geschrieben habe. Das Merlin Ensemble spielt das bei den Klangspuren in Schwaz. Da hab ich mich getraut, etwas zu komponieren (in einer ziemlich großen Form, das heißt, es dauert ca. 25 Minuten), wo auf musikalische Art eine Geschichte entsteht, also ich hab mich eingelassen auf Emotionen, hab nicht nur strukturelle Dinge verfolgt, sondern auch eine Sinnlichkeit. Das fällt mir nicht leicht – man hat oft das Gefühl, einfache und „schöne“ Aussagen passen nicht zu dem, wie man sich fühlt, was man rundherum wahrnimmt ...

Maria Außerlechner: Hindurchführend durch sein Schaffen ist sein ausgeprägtes Interesse für musikalische Strukturen – und Forschergeist. Es gibt etwa Kompositionen, wo man gar nicht glauben würde, dass die von ihm stammen. Oder Versuche oder musikalische Experimente. Und dazu gehört etwa auch Die Zeit, welches er immer als eines seiner wichtigsten Stücke empfunden hat; da hat er immer gesagt „da habe ich eine Entdeckung gemacht“, etwas Neues gefunden. Er wollte auch immer etwas Neues finden. Er hatte immer das Gefühl, die Dinge liegen in der Luft, sie sind da und plötzlich hat er den Zugang dazu. Dann musste er es eigentlich nur noch hinschreiben. Dann ist es das, was es zu beweisen gegolten hat. Und dabei hat er sehr viel mit Notationen experimentiert. Ursprünglich hat er sogar Bilder gemacht, Collagenartiges. Er hat viel mit Permutationen, Spiegelbildern und Symmetrien gearbeitet. Jetzt im Nachlass war nichts mehr vorhanden, wohl, weil er es vernichtet hat. Er hat immer wieder mal ganze Epochen vernichtet. Bei diesen grafischen Montagebildern hat er sich immer auch für Muster interessiert, auch im musikalischen Bereich. Das zeigt die Notation von Zeit gut: Es sind Tonleitern, die sich bilden, indem man sich mit gewissen Gesetzmäßigkeiten durch die zwölf Töne bewegt. Es muss eine gewisse Abfolge von Halb- und Ganztönen sein, und das hat auch mit den weißen und schwarzen Tasten am Klavier zu tun. Diese schwarzen Tasten, die drei und zwei, geben sozusagen die Notenlinien vor. Sie ziehen sich als horizontales Band durch, geben also vertikal übereinander die Tonhöhen vor. Horizontal geht auch die Zeitspur, in Sekunden, es entstehen punktsymmetrische Figuren. Haimo hat sie die Schweindln genannt (Anm.: siehe Titelseite: die Umrissformen in der Partitur). Es ist eines der sprödesten Stücke, die ich kenne, aber es hat einen unglaublichen Sog. [Pause]
Haimo war ein Suchender, immer, auf vielen Ebenen, einer, der wissen wollte, der Zusammenhänge suchte, Strukturen und Erklärungen finden wollte. Er selbst war darin so ambivalent. Er wünschte sich einerseits ein ganz normales Leben, die Sicherheit eines bürgerlichen Lebens, und andererseits hat er diese auch verwerfen müssen, um genau an diese Grenzen zu gehen, die ihn schlussendlich so interessiert haben; oder dort zu forschen. Und ich glaube, es gibt nicht so viele, die sich in dieses weite Spektrum begeben wollen. Nur manchmal war es auch nicht so ganz freiwillig – und dort kommen die großen Abgründe, vor denen er zurückgeschreckt ist einerseits und andererseits auch nicht.

Die Elektronik, das Komponieren
Haimo Wisser: Die Arbeit nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch, und es gibt immer neue Techniken, die das alte Wissen sinnlos machen. Und das geht immer schneller, das explodiert. Ich merke, wie müde ich geworden bin, immer den neuesten Updates nachzulaufen. So habe ich in den letzten Jahren begonnen, mich wieder stärker mit den wichtigen Sachen zu befassen, also mit Sprache und Musik.
Die Arbeit soll ja einen Sinn haben und sich nicht im Schärfen der Werkzeuge erschöpfen. Und ich gehe nie mehr zum Computer, wenn ich nicht schon eine genaue Idee habe, was ich will. Das ist eine teuflische Geschichte. Der Computer verleitet zu gewissen Dingen, die am Computer gut funktionieren. Ich will nicht der Knecht von meinem Werkzeug sein. Wenn ich etwas höre von „vernetzt“ und „multimedial“, dann stellen sich bei mir schon alle Haare auf, denn meistens sind das riesige Ballons, wo wirklich nur Luft drinnen ist – dann möchte ich mit der Stecknadel kommen. Diese großen Projekte mit ihren virtuellen Realitäten – mir ist die normale Wirklichkeit virtuell genug.

Othmar Costa: Haimo wollte eigentlich am Konservatorium eine Stelle für elektronische Musik. Die Elektronik hat ihm nämlich sehr entsprochen. Sie war das genaueste Medium. Und er war einer der wenigen, die etwas davon verstanden hatten. Und wie er im Generellen keine Trennung zwischen der Ernsten Musik und der Unterhaltungsmusik gemacht hat, so hat er auch die Elektronik mit allen anderen Medien verbunden.

Maria Außerlechner: In den späten 1980ern kam das Komponieren am Computer mitunter auch dadurch, dass die Zeit war, wo es diese Instrumente und Programme erstmals auch leistbar zur Verfügung standen; aber es hat ihn auch technisch interessiert. Und er war einer der Ersten in Tirol, der ein Studio in der Form aufgebaut hat. Er hat sehr viel Geld investiert, eigentlich immer alles, was er verdient hat oder an Subventionen bekommen hat, hat er für das Studio verwendet. Ich glaube wirklich, er war sogar Vorreiter in Österreich.
Diese Art des Komponierens und die Ausrüstung haben ihm auch die Möglichkeit gegeben, alles, was an Geräuschen rund um ihn war, sich per Sampling selber zur Verfügung zu stellen. Es gibt viele Stücke, wo das Klangmaterial allein schon in der Wohnung vorhanden war, etwa das Zirpen einer Grille im Schlafzimmer, ein Türknarren. So wurde das Türknarren etwa Teil von Rela, einem Auftragswerk zur Eröffnung des Londoner Bahnhofes … Haimo hat einfach alle klangerzeugenden Sachen gesammelt, von Glocken über Steine, Hölzer, Boilerböden und Töpfe; was man sich vorstellen kann. Schilf klingt etwa sehr schön; Steine hat er durchbohrt, Steinspiele, mit Metallteilen entstanden; Muscheln wurden verwendet. Das ergab eine enorme Klangbibliothek, mit der er auch andere Musiker wie Werner Pirchner und Bert Breit klanglich unterstützt hat.

Nachwort
Othmar Costa: Was sein Ende anlangt ... er hat halt die Konsequenz gezogen … man kann nämlich diese oder jene Konsequenz ziehen … Aber ich glaube, ein Leben, das nur erfolgreich ist, gibt es nicht, das kann nichts. Und das hätte den Haimo auch nicht interessiert.

Haimo Wisser: … aber auf der andern Seite ist die Kunst vielleicht eine Möglichkeit, auch Hoffnung zu geben, selbst wenn diese unbegründet sein sollte. Ich glaube nicht, dass man mit der Arbeit, die ich mache, etwas verändern kann. Ich glaube, alles, was man kann, ist, in gewisser Weise Freude bereiten.


Info:
Interview "Haimo Wisser“ von Gertrud Spat, 1996, © Milena Meller/ORF und Klangspuren Schwaz;
Interviews mit Maria Außerlechner, Othmar Costa und Gunter Schneider, 2012, © Waltraud Indrist;
Haimo Wisser: Weil man lieber nicht am Ende sterbert. Gedichte. Innsbruck: Edition Löwenzahn/Skarbæus 1997.