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MOLEcafé
MOLEcafé #13
NEUE MUSIK IN TIROL?
Mittwoch, 25. April um 19:00 Uhr in Der Bäckerei
artikelkarussell
Die Rückeroberung der Wahrnehmung
Zwei Schweizer Künstler schicken uns auf eine virtuelle Reise durch Guantánamo.
Die von den Innsbrucker KunsthistorikerInnen Christoph Bertsch und Silvia Höller kuratierte Ausstellung Cella. Strukturen der Ausgrenzung und Disziplinierung in einem zuletzt als Jugendgefängnis genützten Gebäudekomplex in Rom wurde zwar
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Literatur
Im Hotelzimmer
Wäre er nur nie hierher gefahren, sagte er sich, und strich nun über ihre leicht geöffneten, feuchten Lippen, deren Ausdruck ihm fremd und unverständlich erschien. Er beugte sich zu ihr hinab, als er plötzlich erkannte, dass sie eine unnatürliche Körperhaltung eingenommen hatte. Ihr linkes Bein lag grotesk abgewinkelt auf dem Leintuch, der Kopf überstreckt, sodass das Kinn emporragte. Wenn jemand käme!, dachte er und ließ sich von diesem Gedanken aus dem Bett treiben.
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MOLE Comic
Tom Fatz für MOLE
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Bierstindls Töchter … und Söhne
Eine handverlesene Gruppe von jungen Theaterbegeisterten hat sich in Eigeninitiative eine neue Heimat unter den Innsbrucker Bögen geschaffen. Als Referenz an ihre frühere Heimstatt Bierstindl will der Kulturverein Wozu Grenzen?! damit auch anderen Initiativen einen Platz für Proben und Auftritte bieten.
Noch ist die Website im Demozustand. Aber immerhin: die Aufführungstermine der eigenen Produktionen stehen schon da. Schnörkellos und selbstbewusst, in schönen schwarzen Lettern auf schneeweißem Hintergrund. Das Styling zieht sich durch. Von Website und Plakat bis hin zu Fassade und Innenraum. Dort freilich genau spiegelverkehrt, weiß auf schwarz, so wie eben die Lichtverhältnisse in einem Theater sind. Das durchdachte Erscheinungsbild ist ein Glücksfall. Einer von vielen.
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Do it yourself!
Neue Urbanität in Innsbruck: Offspaces und Projekträume für aktuelle Kunst und Kultur im Blickfeld
In den letzten Monaten hat Innsbrucks Kulturlandschaft Zuwachs durch eine Reihe neuer, alternativer Räume erhalten, die abseits institutioneller Strukturen agieren. Die auf Eigeninitiative gegründeten und geführten Projekträume zeichnen sich durch das
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Altes Kino revisited
Das Alte Kino Landeck wurde im Herbst 2010 als Kulturzentrum neu eröffnet, und es kann sich sehen und hören lassen. Doch die Harmonie bröckelt.
Meine ersten Kinoerfahrungen habe ich im Stadt-Kino Landeck gesammelt. Asterix – Sieg über Cäsar war der erste in einer langen Reihe von Filmen, die ich in meiner Kindheit und Jugend dort sehen konnte. Umso trauriger war ich, als das Kino dann Mitte der 1990er Jahre
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literatur
Wie das Essen unters Volk kommt, und was davon übrig bleibt
#05
2011
/
Evelin Stark
Im August 2011 wird der öffentliche Raum zur öffentlichen Küche: Die Arbeitsgemeinschaft fleisch is mei gmias versucht sich gemeinsam mit Ines Aubert und Ruben Jodar von der Stiftung Freizeit an einer Form performativer Kunst, bei der gekocht, gegessen und (aus)getauscht wird.
„In Berlin brodelt’s an jeder Ecke“, sagt der gebürtige Tiroler Architekt Markus Blösl, der seit mittlerweile sieben Jahren in der deutschen Metropole wohnt. Der Mitinitiator der Volksküche kehrt aber immer wieder zurück in seine Heimat, um es auch hier ein bisschen brodeln
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Lippenbekenntnisse
#04
2011
/
Evelin Stark
Stefanie Stolz ist Filmvorführerin. Ihre Leidenschaft für das Kino hat sie zu ihrem Beruf gemacht.
Sie ist inzwischen einer der guten Geister des Cinematograph, mehrmals pro Woche ist sie quasi „Hausherrin“ – verkauft Tickets, ist Barfrau und tut dann das, was eigentlich ihr Job ist: Filme vorführen. Als einzige Frau im Vorführerteam der Innsbrucker Programmkinos
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Altes Kino revisited
#04
2011
/
Evelin Stark
Das Alte Kino Landeck wurde im Herbst 2010 als Kulturzentrum neu eröffnet, und es kann sich sehen und hören lassen. Doch die Harmonie bröckelt.
Meine ersten Kinoerfahrungen habe ich im Stadt-Kino Landeck gesammelt. Asterix – Sieg über Cäsar war der erste in einer langen Reihe von Filmen, die ich in meiner Kindheit und Jugend dort sehen konnte. Umso trauriger war ich, als das Kino dann Mitte der 1990er Jahre
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Schlosskulturen
#04
2011
/
Evelin Stark
Das Schloss Landeck ist als Wahrzeichen seiner Stadt kultureller Brennpunkt für Kunst und Kultur aus der Region.
Das um 1290 erbaute Schloss Landeck liegt hoch über der Stadt am Fuße eines Waldes. Mauern sind geduldig, heißt es – oder so ähnlich – und so hat sich in den 720 Jahren ihres Daseins so einiges in der alten Burg angesammelt, von dem zu erzählen sich lohnt.
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Schmelzende Hoffnung
#03
2010
/
Eveline Stark
Der Tiroler Regisseur Ernst Gossner beschäftigt sich in seinem neuen Dokumentarfilm Global Warning mit den Konsequenzen der globalen Erwärmung, allerdings blickt er in eine ungewohnte Richtung: in die Vergangenheit. Auf den Gletschern Nord- und Südtirols schmilzt
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Wenn ich groß bin, werd' ich Künschtlerin
#03
2010
/
Evelin Stark
Kinder an die Macht
„Die Welt gehört in Kinderhände“ - so heißt es in Herbert Grönemeyers Lied „Kinder an die Macht“ aus den 1980er Jahren, in dem er dem Trübsinn abschreibt und die kindliche Genialität besingt. Diese kindliche Genialität, genauer gesagt die künstlerische Genialität von
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MUSAICUM
#01
2009
/
Evelin Stark
Die Einwanderung nach Österreich ist ein harter Weg. Die „Einwanderung“ in Österreichs Medienlandschaft ein noch viel härterer.
Ungefähr zehn Prozent der derzeit in Tirol lebenden Bevölkerung sind Personen ohne österreichische Staatsbürgerschaft, davon stammen etwas weniger als ein Viertel aus dem ehemaligen Jugoslawien und ein Sechstel aus der Türkei.
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